Veranstaltungsagenda
Nuancen Streichquartett
Die Rathauskonzerte stehen unter dem Patronat des Stadtrates. Zu diesen Veranstaltungen sind alle freundlich ein- geladen. Der Eintritt ist frei. Mit Ihrem freiwilligen Beitrag, gerne in der Höhe eines Konzerttickets (à 30.- Fr.) bekunden Sie Ihre Sympathie zu dieser hochwertigen Konzertreihe. Der Veranstalter dankt herzlich.
Wir freuen uns, die 34. Konzertreihe mit dem 99. hundertsten, und 101. Rathauskonzert anbieten zu können.
Nuancen Streichquartett
Violine 1 - Carolina Mazalesky
Violine 2 - Beata Checko-Zimmermann
Viola - Ivona Krapikaite
Cello - Seraphina Rufer-Platz
Programm
Franz Schubert (1797–1828)
Quartettsatz c-Moll, D 703
Allegro assai
Der 1820 entstandene Quartettsatz c-Moll ist das Fragment eines Streichquartetts und markiert einen wichtigen Wendepunkt in Schuberts Quartettstil. Der vollendete erste Satz wirkt wie ein kühnes Experiment auf dem Weg zu einer neuen Klangsprache: Zwei gegensätzliche Klangideen – ein dramatisches Tremolo-Thema in Moll und ein lyrisches Dur-Thema – stehen einander gegenüber und durchdringen sich allmählich. Das Werk blieb unvollendet, zählt aber zu Schuberts eindrucksvollsten Kammermusikschöpfungen.
Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett B-Dur, op. 76 Nr. 4 „Der Sonnenaufgang“
Das 1797 komponierte Quartett gehört zu Haydns spätem Meisterzyklus op. 76 und gilt als Höhepunkt des klassischen Streichquartetts. Seinen Beinamen verdankt es dem aufsteigenden Violinthema zu Beginn des ersten Satzes. Ein weit ausgreifendes Adagio, ein eng verbundenes Menuett und Trio sowie ein lebhaftes Finalrondo zeigen Haydn auf dem Höhepunkt seiner Erfindungskraft.
Giacomo Puccini (1858–1924)
„Crisantemi“
Andante mesto
„Crisantemi“ ist Puccinis einziges bedeutendes Werk für Streichquartett. Das 1890 entstandene Andante mesto ist eine Trauermusik zum Gedenken an Herzog Amadeo von Savoyen. Später verwendete Puccini die Musik in der Oper Manon Lescaut. Der Titel verweist auf die Chrysantheme als traditionelle Trauerblume.
Alexander Borodin (1833–1887)
Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Borodins zweites Streichquartett ist seiner Frau gewidmet und verbindet russische Melodik mit lyrischer Wärme. Besonders berühmt wurde das innige Notturno, getragen von einer gesanglichen Cellostimme. Eleganz im Kopfsatz, ein originelles Scherzo und ein schwungvolles Finale machen das Werk zu einem der beliebtesten Quartette des 19. Jahrhunderts.
Wir freuen uns, die 34. Konzertreihe mit dem 99. hundertsten, und 101. Rathauskonzert anbieten zu können.
Nuancen Streichquartett
Violine 1 - Carolina Mazalesky
Violine 2 - Beata Checko-Zimmermann
Viola - Ivona Krapikaite
Cello - Seraphina Rufer-Platz
Programm
Franz Schubert (1797–1828)
Quartettsatz c-Moll, D 703
Allegro assai
Der 1820 entstandene Quartettsatz c-Moll ist das Fragment eines Streichquartetts und markiert einen wichtigen Wendepunkt in Schuberts Quartettstil. Der vollendete erste Satz wirkt wie ein kühnes Experiment auf dem Weg zu einer neuen Klangsprache: Zwei gegensätzliche Klangideen – ein dramatisches Tremolo-Thema in Moll und ein lyrisches Dur-Thema – stehen einander gegenüber und durchdringen sich allmählich. Das Werk blieb unvollendet, zählt aber zu Schuberts eindrucksvollsten Kammermusikschöpfungen.
Joseph Haydn (1732–1809)
Streichquartett B-Dur, op. 76 Nr. 4 „Der Sonnenaufgang“
Das 1797 komponierte Quartett gehört zu Haydns spätem Meisterzyklus op. 76 und gilt als Höhepunkt des klassischen Streichquartetts. Seinen Beinamen verdankt es dem aufsteigenden Violinthema zu Beginn des ersten Satzes. Ein weit ausgreifendes Adagio, ein eng verbundenes Menuett und Trio sowie ein lebhaftes Finalrondo zeigen Haydn auf dem Höhepunkt seiner Erfindungskraft.
Giacomo Puccini (1858–1924)
„Crisantemi“
Andante mesto
„Crisantemi“ ist Puccinis einziges bedeutendes Werk für Streichquartett. Das 1890 entstandene Andante mesto ist eine Trauermusik zum Gedenken an Herzog Amadeo von Savoyen. Später verwendete Puccini die Musik in der Oper Manon Lescaut. Der Titel verweist auf die Chrysantheme als traditionelle Trauerblume.
Alexander Borodin (1833–1887)
Streichquartett Nr. 2 D-Dur
Borodins zweites Streichquartett ist seiner Frau gewidmet und verbindet russische Melodik mit lyrischer Wärme. Besonders berühmt wurde das innige Notturno, getragen von einer gesanglichen Cellostimme. Eleganz im Kopfsatz, ein originelles Scherzo und ein schwungvolles Finale machen das Werk zu einem der beliebtesten Quartette des 19. Jahrhunderts.
Veranstaltungsagenda
Alle Daten und Zeiten
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aktuellSonntag, 1. März 2026 17:00 – 18:20