Senioren
«Senioren» bei «frauenfeld-events.ch» heisst nicht nur Informationen über Ereignisse, die in Frauenfeld stattfinden, sondern auch Informationen, Ratschläge und Tipps über Frauenfeld hinaus. Zusammengestellt wird die Seite von der Redaktion «frauenfeld-events.ch» und Ihnen. Wenn Sie einen guten Tipp haben, melden Sie sich via Kontakt.
Ab wann ist man Senior?
› › Lesen Sie auf keinen Fall weiter! Es könnte gefährlich werden - oder sagen wir: ungewöhnlich!
Ich frage mich nämlich schon lange, ab wann das Alter beginnt: ab 45? 50? 60? oder 70? Dem Programmangebot des Zentrums «55plus» nach zu urteilen, muss es mit 55 beginnen. Demzufolge würde ich ab Ende 2009 auch zu den «Senioren» gehören! Definitiv!
Also, ich habe zwei Kinder - 5 und 7! Vielleicht gehöre ich deshalb definitiv noch nicht dazu! Oder doch? - Ich weiss, was Sie denken: «Blödes Geschwätz, man ist so alt wie man sich fühlt!» Stimmt! Nur, manche fühlen sich schon mit 28 zu alt, wie mein ehemaliger Angestellter, der gerne Buchhalter geworden wäre, aber lakonisch meinte, dafür sei er nun schon zu alt!
Und, wie stellt man es an, dass man definitiv noch lange nicht zum «Alter» gehört?
Besuchen Sie, zusammen mit ein paar Altersgenossen, die «Halle 70»! - Sie haben noch nie von der «Halle 70» in Islikon gehört? Es ist die Discothek in der 16-jährige erstmals Zutritt haben! Gehen Sie hin und schauen Sie sich das Haus an einem Samstagabend einmal von innen an. Lauschen Sie im vorderen Dancefloor (so heisst neudeutsch die Tanzfläche) der Musik - sie ist nicht viel anders als jene, die wir vor 30 Jahren gehört haben. Und die Jungen freut's!
Sie werden im ersten Moment sicherlich etwas schief angeschaut, denn niemand erwartet gerade Sie in der «Halle 70». Aber wenn Sie mit der Zeit ins Gespräch kommen, wird man Sie «cool» finden - oder «geil», vielleicht auch «abgefahren»!
Das sollte Sie aber nicht beunruhigen, das bedeutet vielmehr, dass Sie ab jetzt dazugehören - zur Familie der 16-jährigen-plus!
Wenn Sie Ihren Besuch noch mit etwas mehr Nervenkitzel verbinden möchten, dann warten Sie vor der Tür bis die Warteschlange sehr - besser noch sehr, sehr - lang ist, und gehen dann direkt zum Türsteher und bitten ihn um schnelleren Einlass. Er wird Sie bevorzugt behandeln und einlassen! Dann gehen Sie - aber nur, wenn die Warteschlange auch hier sehr, sehr lange ist - an der Kolonne vor, besser bitten Sie an der Kolonne vorbeigehen zu dürfen - und achten Sie darauf, was passiert! - Man wird Ihnen höflich Platz machen, vielleicht mit dem einen oder anderen nachhaltigen Spruch, den Sie aber als Kompliment verstehen sollten!
Sollten Sie noch etwas mehr Mut aufbringen, dann besuchen Sie auch den hinteren Dancefloor (Tanzfläche): Hier geht's etwas lauter und moderner zu und her (vergessen Sie deshalb die Watte im Ohr nicht). Auch hier werden Sie feststellen, dass Sie bald zum engen Kreis der Fest- und Tanzfreudigen dazugehören und man wird Sie bewundernd mustern und akzeptieren. Sie werden feststellen, dass Junge sehr höflich sein können, nicht unbedingt andere Musik hören als wir früher und sich gerne mit Ihnen unterhalten. Nur, spätestens um 0:30 Uhr sollten Sie wieder gehen! Denn ab dann haben Junge meist etwas Mühe mit den «harten» Getränken. «Also doch», werden Sie sagen, und ich werde entgegnen: «Ist an Parties mit älteren Gästen auch so, nur eine Stunde später!»
Was ich Ihnen damit sagen möchte: Nach einem solchen Besuch werden Sie die heutigen Jungen besser verstehen und sich sicherlich, ob so viel Jungbrunnen, nicht mehr alt fühlen! Falls Sie sich nicht zu einem Besuch getrauen: «frauenfeld-events.ch» organisiert auch Führungen unter dem Motto: «Zurück in die Jugend!»
Sie fragen sich jetzt vielleicht, warum ich Ihnen das schreibe: Ich arbeite (bald 55plus) als Partyfotograf regelmässig in der «Halle 70» und habe noch nie schlechte Erfahrungen gemacht! Aber ich fühle mich, seit meinem ersten Besuch, mindestens dreissig Jahre jünger! Oder sind es vielleicht meine Kinder - 5 und 7 -, die mich vom Alter wegziehen? (mcs)
Wieder einmal spielen:
› › Das «Eile mit Weile» kennen Sie sicher aus früheren Jahren, oder? In der Ludothek Frauenfeld gibt es ausser diesem einen Spiel noch rund 1699 weitere top-aktuelle, interessante und pädagogisch wertvolle Spiele, vom Gesellschaftsspiel über Outdoor-, Gameboy- und PC-Spiele bis zu Lern- und Rollenspielen. Aber nicht nur das, hier finden Sie für Ihre nächste Party auch Billardtische, Spielfestkisten, Mohrenkopfschleudern, Rasenskis, Disco-Beleuchtungen und vieles mehr. Warum nicht einmal etwas Unkonventionelles wagen und eine Geburtstagsparty mit einer Mohrenkopfschleuder auflockern oder, wie in jüngeren Jahren, eine Discobeleuchtung beanspruchen? Etwas quer denken und manchmal auch etwas Verrücktes wagen erhält jung!
Die Ludothek, 1993 gegründet und ehrenamtlich geführt, bietet Gelegenheit, neue Spielideen zu entdecken und Neues auszuprobieren.
Adresse: Ludothek Frauenfeld, Haus Rotfarb, Schlossmühlestrasse 15b, 8500 Frauenfeld, Tel. 052 721 42 80. Öffnungszeiten: Mittwoch: 15:00 - 17:00 Uhr. Freitag: 17:00 - 19:00 Uhr. Samstag: 9:00 - 11:00 Uhr. Während den Schulferien: Freitag: 17:00 - 19:00 Uhr. Beiträge: Jahresbeitrag: Fr. 30.--. Ausleihgebühr: Fr. 1.-- bis Fr. 10.-- pro Spiel. Ausleihdauer: Einen Monat. Internet: www.ludo-frauenfeld.ch.
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«Unsterblichkeit?»
› › Trisha Macnair ist Dozentin und arbeitet als Ärztin am Royal Surrey County Hospital. Als Medizinjournalistin schreibt sie für die BBC und das «British Medical Journal». Sie hat schon unzählige Bücher veröffentlicht. Ihr neustes heisst: «Unsterblichkeit für Anfänger»! Darin untersucht sie, was lebensverlängernd wirkt und was eindeutig das Leben verkürzt. «Von der neuen Medizin erwarten wir», schreibt sie, «dass sie uns von Krankheiten heilt und uns hilft, das Alter zu geniessen». Nur, wer erst im Alter beginnt, dem Leben Sorge zu tragen, irrt! Mit der Lebensverlängerung sollte man bereits in jungen Jahren beginnen, denn steter Tropfen höhlt den Stein. Sie hat herausgefunden, dass Optimismus acht zusätzliche Jahre bringt.
«Alt denken» nimmt Ihnen fünf Jahre weg und wer glücklich ist, darf mit neun zusätzlichen Jahren rechnen. Ballaststoffe bringen ein Jahr und Vitamine drei, ein schlechter Arzt hingegen kostet Sie vier Jahre und wenn Sie täglich ein Gläschen Rotwein geniessen, dürfen Sie dies drei Jahre zusätzlich tun.
Sie listet aber nicht nur auf, was das Leben vermehrt, sondern gibt auch Tipps, aus Wissenschaft und aus dem Leben, wie man sich verhalten soll, damit es auch positiv endet.
Das Buch ist über weite Strecken locker und humorvoll geschrieben, wenngleich da und dort auch die Wissenschaft und Schulmedizin durchschimmern. (mcs)
Eckdaten: Trisha Macnair: «Unsterblickkeit für Anfänger», 146 S., 2009, Ehrenwirth Verlag.
Ernährung und Weihnachtszeit:
› › Weihnachten steht vor der Tür und damit die Zeit von Lebkuchen, «Guetzli», Christstollen und Gänsebraten! Beachten Diabetiker - aber nicht nur sie - einige Tipps, können sie sorglos saisonale Leckereien geniessen.
Um in der Linie zu bleiben - sprich: das Gewicht zu halten - kann zum Beispiel Zucker durch Fruchtzucker ersetzt werden. Dabei entsprechen 50g Zucker ca. 25g Fruchtzucker. Statt Weissmehl verwendet man am besten Vollkornmehl, da die Kohlenhydrat-Bestandteile langsamer abgebaut werden und damit den Blutzuckerspiegel stabiler halten. Und wenn wir schon beim Blutzucker sind: Honig, Weinbeeren, Zitronat und Sirup enthalten Zucker, der schneller ins Blut übergeht und den Blutzuckerspiegel in die Höhe treibt.
Wer auf «Guetzli» und Lebkuchen verzichtet und stattdessen auf Mandarinen und Orangen ausweicht, deckt damit auch gerade den Gehalt an Vitamin B und C - was in der kälteren Jahreszeit besonders wichtig ist -, Mineralstoffen, Kalzium, Magnesium und Eisen. Aber auch sonst gilt: Salat und Gemüse als Hauptgericht, Fleisch als Beilage! Nüsslisalat und buntes Gemüse passen auch zum Weihnachtsmenu und decken zudem den Bedarf an Ballaststoffen und Vitaminen. Wer auf die Gans oder den Braten nicht verzichten will, sollte den Wertehaushalt entsprechend ausgleichen.
Um den weihnachtlichen Stress zu mildern, sollten Sie besonders auf Entspannungsphasen, genügend Schlaf und körperliche Bewegung achten. Vor allem letzteres hilft, wenn es doch einmal ein «Guetzli» zuviel wurde. (Baumli)
Quelle: www.seniorenweb.ch.
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