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Auf Kufen durchs Leben!
Emanuel Marbach, Trainer des EHC Frauenfeld
Porträt Nr. 13
Text und Interview: Andrina Bachmann
Foto: zVg
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Der 40jährige Emanuel Marbach spielt seit drei Jahrzehnten Eishockey. Wie kam er zu diesem Mannschaftssport und wie lebt er heute als Trainer des EHC Frauenfeld?
«Ohne die Unterstützung und Toleranz meiner Frau würde das alles gar nicht funktionieren!», so der Frauenfelder. Und mit «das alles» meint er die rund 25 Stunden, die der hauptberufliche Architekt im Winter als Trainer des EHC Frauenfeld in seine grosse Leidenschaft investiert!
Zu den Aufgabenbereichen des Trainerpostens gehören die Entwicklung eines Trainingsprogrammes, das Suchen und Aufstellen eines Kaders, die Zusammenarbeit mit der sportlichen Leitung und natürlich das Abhalten der Trainingseinheiten und die Teilnahme an Matches, sowohl in der gesamten Ostschweiz als auch im Tessin und Graubünden.
Die Anfänge
Doch wie kam der dreifache Familienvater überhaupt zu diesem Posten? Begonnen hat alles in der frühen Kindheit des Frauenfelders. Emanuel Marbach wohnte mit seiner Familie in der Nähe der Frauenfelder Eisbahn. Sein Vater spielte selbst Eishockey und nahm seinen Sohn oft mit auf die Eisbahn, wo der damalige Primarschüler erste kühle Eishockeyluft schnuppern konnte. So kam es, dass Marbach junior mit acht Jahren selbst begann, den Mannschaftssport zu spielen und schon bald darauf dem Eishockeyclub beitrat. Er durchlief mit Freude und Motivation alle Nachwuchsstufen und trat anschliessend in die Aktivliga über. Während seiner Aktivzeit machte er die ersten Versuche als Trainer und führte eine Nachwuchsmannschaft von Sechsjährigen. Als der Klapperstorch beim damals 30jährigen das erste Mal an der Tür anklopfte, setzte er andere Prioritäten und gab die Arbeit als Trainer auf. Doch wie es das Schicksal wollte, wurde
Emanuel Marbach bald wieder um die Übernahme eines Trainerpostens angefragt. Er sagte zu und den passionierten Eishockeyspieler verschlug es als Trainer zum HC Thurgau, den ZSC und zum EHC Frauenfeld, den er auch heute noch trainiert.
Vom Spieler zum Tainer
An seiner Aufgabe als Trainer schätzt er den Kontrast zu seiner hauptberuflichen Arbeit als Architekt. Der gelernte Hochbauzeichner bildete sich weiter und arbeitet heute als selbständiger Architekt im «Werkplatz», in dem 14 verschiedene kreative Ateliers vereint sind. «Die Arbeit als Trainer ist der ideale Ausgleich zur eher papierlastigen Arbeit als Architekt». Aber auch der spannende Prozess innerhalb einer Mannschaft, die sich stetig weiterentwickelt, fasziniert den Frauenfelder. Als Coach könne er bei Matches von der Bande aus beispielsweise durch gezielte Spielerwechsel Einfluss auf das Geschehen auf dem Eis nehmen und er spüre, dass von den Spielern immer etwas an ihn und seine Assistenten zurückkomme. An seiner Arbeit schätzt er weniger, wenn er einem Teammitglied vor einem Spiel mitteilen muss, dass er heute nicht oder nur reduziert zum Einsatz kommt. Den sportlich grössten Erfolg konnte
er in der vergangenen Saison mit seinem 1. Ligateam feiern, wurde der EHC Frauenfeld doch Schweizermeister in der obersten Amateurklasse. «Dies habe ich meinem loyalen Staff und den ehrgeizigen Spielern zu verdanken!», so der Trainer.
Durch und durch Frauenfelder
In Frauenfeld ist der Eishockeytrainer fest verwurzelt: Hier hat er seine Schulzeit und Ausbildung absolviert, hier lebt seine Familie und leben seine Freunde. An Frauenfeld mag er ausserdem die Grösse: Seiner Ansicht nach ist die Stadt so klein, dass man Bekannten zufälligerweise über den Weg läuft. Aber doch auch so gross, dass man seine Anonymität wahren kann. Was er sich wünschen würde, wäre ein noch breiteres Sportangebot für Jugendliche mit zeitgemässer Infrastruktur, im Speziellen natürlich genügend Eis für den EHCF. Die nächste Zeit wird er Frauenfeld und seinem Team bestimmt treu bleiben. Ansonsten ist der Familienvater aber offen für alles, was in der Zukunft noch kommen wird und er nimmt einfach Jahr für Jahr, wie es gerade so kommt. Er hat eine flexible Familie, die auch unkonventionelle Entscheide mittragen würde. «In der Zwischenzeit möchte ich weiterhin versuchen,
für alles, was ich anpacke, mindestens hundert Prozent zu geben»!
Sprichts und geschah!
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Mehr Frauenfeld
Highlights |
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1.9. - 4.9.2010: «Brain Bus», Vor der Kantonsbibliothek |
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3.9. - 5.9.2010: «Circus Monti», Markt- platz |
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4.9.2010: «Wyfelder Luusbuebe», (Konzert), Kaff |
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5.9.2010: Frauenfelder Abend- musiken: «Konzert für Gross und Chlii», Evang. Stadtkirche |
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8.9.2010: «Alumni Sinfonieor- chester», (klassisches Konzert), Casino |
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10.9.2010: «2-Stunden- Lauf Charity», Konvikthalle |
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10.9.2010: «Benefizabend für das Kinderfest», Casino |
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11.9.2010: Kinderfest, Innenstadt |
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11.9.2010: «Schweizer Staffel- meisterschaft», Kleine Allmend |
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11.9.2010: «Literatur zur blauen Stunde» mit Johanna Lisiak, Eisenbeiz |
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11.9.2010: Jubiläumsfeiern, Schiessstand Schollenholz |
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11.9.2010: Knut & Tucek: «Neu- rotikon», VorStadt- theater |
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11.9.2010: «Sláinte», (Konzert), Kaff |
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11.9.2010: «Crazy Chick & The Ravers», (Konzert), Terrasse |
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12.9.2010: «Familienkonzert», Kirche Oberkirch |
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Angesagt |
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